Reisen kann man eigentlich immer. Ob man nun einfach der Sonne hinterher fliegt, Städtereisen macht, sich auf die Suche nach unberührter Natur begibt oder historisch signifikante Kulturstätten besucht – ein gelegentlicher Tapetenwechsel tut einfach gut. Und immer gibt es saisonbedingte Spezialangebote. Momentan locken die Veranstalter mit Halloween-Reisen zu den gruseligsten Orten der Welt.
Auch wenn den meisten Leuten in Deutschland Halloween stets ein Begriff war, hat sich hierzulande der Brauch des „Von-Tür-zu Tür-Gehens“ am 31. Oktober erst in den letzten zehn Jahren etabliert. Kindern macht es in erster Linie einfach Spaß, sich zu verkleiden und von Monstern, Geistern und Hexen zu träumen. Wer sich allerdings einmal richtig gruseln möchte, sollte vielleicht ein wenig Horror-Sightseeing betreiben. Einige der gruseligsten Orte findet man sogar in Europa. Günstige Reisen lassen sich heute zum Beispiel auch auf http://www.plus.de/ buchen. Zwar bieten die meisten Reiseveranstalter größtenteils Badeurlaube und Pauschalreisen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, aber wer lange genug sucht, der wird sicher fündig. Auf der angesprochenen Domain http://www.plus.de/ findet man beispielsweise auch günstige Reisen nach Tschechien, Bulgarien oder Schottland. Und dort lassen sich wirklich unheimliche Orte ausmachen!
Die schauerlichsten Orte
Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, welche Kräfte an der Overtoun Brücke im schottischen Milton wirken. Die Geschichten klingen unglaublich: Mehr als 600 Hunde sprangen dort seit den 50er-Jahren über die Brüstung in den Tod. Die Einheimischen behaupten sogar, dass Hunde, die lebend ans Ufer schwimmen, mit letzter Kraft wieder nach oben klettern, um erneut zu springen.
In Siebenbürgen – auch Transsilvanien genannt – residierte nach Bram Stoker ja der blutrünstige Vampirfüst „Dracula“. Tatsächlich gab es einst einen grausamen Woiwoden des damaligen Fürstentums Walachei, der Vlad „Tepes“ Draculea genannt wurde und wohl die Vorlage für Stokers Roman war. Der Namenszusatz „Tepes“ bedeutet übrigens „Pfähler“. Noch heute soll das Land von seinem ruhelosen Geist heimgesucht werden. Nur der Teufel selbst wird dort noch mehr gefürchtet.
Die Knochenkirche im tschechischen Sedlec ist eine wirklich morbide Angelegenheit. Einst wollte dort wirklich jeder begraben werden, weil es auf dem Friedhof Erde aus dem „Heiligen Land“ gab. Als der Friedhof aus allen Gräbern platzte und die Gebeine irgendwann auch an der Oberfläche lagen, hat man diese zu unheimlichen Kunstwerken verarbeitet.
Im Aokigahara Wald auf dem berühmten Mount Fuji in Japan ist es den Einheimischen besonders unheimlich. Seit der Nachkriegszeit haben dort mehr als 500 Menschen Suizid begangen. Alte Schlingen an knorrigen Ästen zeugen noch davon. Schilder mit der Aufschrift: „Das Leben ist etwas ganz Wertvolles. Denk nochmals drüber nach!“ sollten die Lebensmüden von ihrer Tat abhalten. Genützt hat es bisher wenig.







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